Samstag, 23. November 2013

Facebook und Lehrer

Soziale Medien sind ein effiktives Kommunikationsmittel, dass den Menschen unserer Zeit zur Verfügung steht es nicht zu nutzen wäre einfach nur anachronistisch. Da bedeutet aber, dass man darauf achten muss wie man diese Medien nutzt.
Natürlich muss man darauf achten, was man online stellt. Das Urheberrecht darf man natürlich nicht verletzen.
Wenn man bedenken wegen einer professionellen Distanz zu seinen Schülern hat, dann hat man die Möglichkeit einzustellen, was die Schüler auf dem eigenen Profil sehen können und es ist vielleicht ein guter Anreiz sich besonders Gedanken über seine eigenen Postings zu machen.
Man darf auch nicht vergessen, dass "befreundet" auf facebook etwas ganz anderes als eine reale Freundschaft darstellt. Sie bietet auch die Gefahr eine bessere Beziehung zu seinen Schülern aufzubauen. Besonders im Ethik und Geschichtsunterricht nimmt man ja auch Bezug auf aktuelle Themen wenn die Schüler  weiteren Redebedarf über solche Themen haben oder Fragen zu Hausaufgaben haben sollte man diesen Redebedarf nicht einfach per Anordnung verbieten.
Es zeigt schließlich Interesse wenn die Kinder in ihrer Freizeit über unterrichtsrelevante Themen reden möchten.
Man muss natürlich aufpassen, dass man auch an sich selber denkt und nicht 24h am Tag Lehrer ist. Aber wenn man sich vorher Gedanken über Möglichkeiten und Grenzen macht und den SuS auch diese Grenzen mitteilt dann bieten soziale Medien eine große Chance Kontakt zu seinen SuS zu waren.

Freitag, 8. November 2013

Lernen mit Wiki oder Blog?

Ich denke ein Wiki bietet eine gute Möglichkeit Wissen zu präsentieren. Damit meine ich zum einen den lerners as designers Ansatz. Dadurch, dass die SuS eine Seite zu einem bestimmten Thema erstellen müssen sie sich zwangsläufig mit der Thematik auseinandersetzen. Zum anderen bietet der Hypertext eine effektive Möglichkeit Wissen zu vernetzen und den SuS somit zuzeigen wie verschiedene Dinge in der Welt zusammen spielen. Dabei denke ich jetzt zum Beispiel an die drei Weltreligionen, die in unterschiedlichen Schuljahren behandelt werden. Man könnte Wikiseiten zu diesen Religionen, zu ihren Festen, ihren Ritualen und ihrer Geschichte anlegen lassen und wenn die SuS in den Folgejahren immer wieder eine Religion ergänzen wird ihnen auffallen wie die Religionen mit einander vernetzt sind. Das muss sich natürlich nicht auf die Religionen beschränken. Wenn man dies über die Jahre mit den SuS fortführt wird ein Wiki ganz natürlich wachsen, was den Kindern Zusammenhänge verdeutlicht und ihnen beim Lernen hilft. Auch könnte das grad sehr gut einen Anknüpfungspunkt für fächerübergreifenden Unterricht bilden.

Der Blog bietet die Möglichkeit den lerners as designers Ansatz zu nutzen.  Im Vergleich zum Wiki sehe ich hier mehr die Möglichkeit einen Prozess zu begleiten und seine Gedanken dazu aufzuschreiben, wohingegen in einem Wiki mehr Fakten präsentiert werden.

Als Präsentationsplattform kann man beides nutzen. Man kann bei beiden Texte einfügen, Links, Musik und Videos. Es sieht vielleicht ungewohnt aus wenn man in einem Wiki vielleicht auf einmal Stundenzusammenfassung liest aber rein technisch würde wohl nichts dagegen sprechen. Genauso kann man ein Thema rein sachlich in einem Blog präsentieren. Wobei die Quizze in dem Wiki schon cool sind.

Freitag, 1. November 2013

Meine erste Idee

Klassenstufe 8   GYM                                    Lernbereich 3   Suche nach Sinn und Orientierung

Lernziele:   kognitive: Die SuS üben das Reflektieren der eigenen Lebenswirklichkeit in dem sie,  diese Lebenswirklichkeit mit der ihres Idols vergleichen.
                   
                    psychomotorische: Die SuS üben die Gestaltung eines Weblogs.

Aufgabe:

1. Teil: Gestaltet einen Weblog. Stellt in diesem Weblog eine Person vor die euer Idol ist.

2. Teil:  Begründet die Wahl eures Idols und stellt einen Zusammenhang zu eurem Leben her.


Mit dieser Aufgabe möchte ich mit den SuS in den neuen Stoffbereich starten. In diesem Lernbereich geht es um die Suche nach Sinn und Orientierung im Leben. Bei dieser Suche spielen Menschen an denen man sich orientieren kann eine sehr große Rolle und aus diesem Grund möchte ich auch damit beginnen, dass sich die SuS darüber Gedanken machen wer sie beeinflusst und wem sie nacheifern möchten.
Ich denke hier können die SuS sehr kreativ werden, da sie die Möglichkeiten des Internets ausschöpfen können und Musik, Bilder, Videos und Artikel über ihr Idol in ihrem Blob verlinken und veröffentlichen können.
                   

5 wichtige Dinge

1. Nennung des Autoren + Zeitpunktes an dem der Artikel geschrieben wurde. Ich denke bei einem unterrichtsbegleitendem Weblog ist vor allen Dingen die Übersicht wichtig. Hier denke ich vor allen Dingen an Blogs die von einer Gruppe geschrieben werden.

2.  Aussagekräftige Überschriften. Damit jeder Leser schnell im Bilde ist.

3. Archiv + Suchfunktion. Damit man auch in späteren Unterrichtsstunden schnell auf früheres Material zurückgreifen kann (dabei denke ich an die Schüler).

4. Klarheit über Autoren und Kommentatoren. Ich denke eine Klarnamenpflicht ist nicht unbedingt notwendig wenn man weiß wer hinter welchen Pseudonym steckt aber ich finde es wichtig die Beiträge immer zuordnen zu können.

5. Aufstellung klarer Verhaltensweisen für das Bloggen und Kommentieren.

Freitag, 25. Oktober 2013

Die erste Spur

Mein erster Eindruck ist, dass es ziemlich schnell geht sich im Internet einen neuen Blog zuzulegen. Über die Gestaltungsmöglichkeiten kann man sich streiten. Ich bin da lakonisch, deswegen viel es mir schwer mich für Gadgets zu entscheiden aber das ist mein persönlicher Geschmack. Ich hoffe, dass bei mehreren Einträgen die Übersicht nicht verloren geht.

Für den Einsatz im Ethikunterricht kann ich mir vorstellen, dass die Kinder einen Blog begleitend zu einer längerfristigen Arbeit bzw. Gruppenarbeit führen könnten. Dabei könnten sie dann immer Probleme und Fortschritte ihrer Arbeit dokumentieren. Natürlich könnten sie auch ihre Gedanken bezüglich ihres Themas schreiben. So könnten sich dann die Kinder auch die Blogs ihrer Mitschüler durchlesen und sich inspirieren lassen und gegenseitig Helfen.
Ich habe da zum Beispiel an etwas Gedacht, was die Lektüre eines philosophischen Werkes Betrifft. Man könnte den Schülern die Aufgabe geben ein Buch innerhalb von ein bis zwei Monaten zu lesen und dabei ihre Eindrücke in ihrem Blog festzuhalen. So könnten die Schüler sich auch über ihre Fortschritte in diesem Buch austauschen oder Fragen zu schwierigen Stellen posten und sich dann gegenseitig helfen.
Ein anderes Beispiel wären auch Gesellschaftliche Debatten. Wie zum Beispiel bei der Wahl hätten Kinder den Wahlkampf verfolgen und kommentieren können natürlich nicht unbedingt für Ethik aber das war ja auch nur ein Beispiel.